BB Creams

Was ist das denn? Neuerdings stehen sie in fast jedem Kosmetikregal. Es sind die neuen Alleskönner. Aber was können sie denn alles?

Neu sind sie nicht. Bereits 1950 entwickelte die deutsche Hautärztin Dr. Christine Schrammek eine BB Cream, die nach hautärztlichen Behandlungen wie Peelings oder Laserbehandlungen beruhigend, pflegend und abdeckend sein sollte. Die Abkürzung BB steht für „Blemish Balm“. Schönheitsfehler oder Makel werden abgedeckt.

Frauen suchen zeitsparende Multitalente, die leicht anzuwenden sind, und ein optimales Hautbild erzielen. Diese Creams sind das Pflegeprogramm für jeden Tag, denn sie erledigen mehrere Vorgänge auf einmal. Eine Herausforderung für jeden Kosmetikhersteller, und deshalb aus keinem Kosmetikregal mehr wegzudenken.

Eine BB Cream kann viele Wirkstoffe enthalten. Für ausreichende Feuchtigkeit sorgen oft Glycerin oder Hyaloronsäure. Die Hyaloronsäure bindet Wasser und läßt die Haut praller aussehen. Glycerin hilft der Haut, den Feuchtigkeitsgehalt zu erhalten.

Hautberuhigende Wirkstoffe mildern Rötungen und Hautirritationen. Vor vorzeitiger Hautalterung schützen Wirkstoffe wie Vitamin E oder Vitamin C. Man spricht hier von Antioxidantien die den natürlichen Schutzfilm der Haut verbessern.

Teintunregelmäßigkeiten werden korrigiert, indem man die Creme mit Pigmenten kombiniert. Mineralische Pigmente können auf der Haut einen Leuchteffekt erzielen, und sorgen so für eine natürliche Ausstrahlung. Zu diesen Pigmenten gehören Schichtsilikate. Ein hoher Anteil an weißen Pigmenten lässt das Licht gut reflektieren. Sie passen sich dem Hautton an und die Haut wirkt weniger grau.

Ein Lichtschutzfilter schützt die Haut vor UVA und UVB-Strahlen, und beugt so vorzeitiger Hautalterung vor.

Eine Creme die soviel kann, wird bald in keinem Badezimmer mehr fehlen. Viele verschiedene Farbtöne sind nicht nötig, weil die Creme sich der Haut anpasst. Bei extrem trockener Haut oder extrem faltiger Haut sind diese Cremes allerdings auch keine Alleskönner mehr.

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